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TRAIL Double Nickase Plasmid (m) | sc-423498-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse Tnfsf10 kodiert TRAIL (TNF-related apoptosis-inducing ligand), ein Typ-II-Transmembranzytokin aus der TNF-Superfamilie, das nach proteolytischer Prozessierung auch in löslicher Form wirken kann. TRAIL aktiviert die Signalübertragung über Todesrezeptoren und fördert die extrinsische Apoptose durch FADD-abhängige Aktivierung von Caspase‑8; dabei kann es über BID auch mit einer mitochondrialen Verstärkungsschleife verknüpft sein. Zudem moduliert TRAIL je nach Kontext die Signalwege von NF‑κB und MAPK. In der Immunbiologie trägt TRAIL zur Effektorfunktion zytotoxischer Lymphozyten, zur Immunüberwachung und zur Regulation inflammatorischer Antworten bei und verbindet die Tnfsf10-Aktivität mit Studien zur Gewebehomöostase und zur stressinduzierten Eliminierung von Zellen. Eine dysregulierte TRAIL-Signalgebung wurde in Modellen zur Empfindlichkeit von Tumorzellen, zu autoimmuner Entzündung und zu infektionsassoziierter Immunpathologie untersucht, was Tnfsf10 zu einem relevanten Knotenpunkt für die Analyse von Signalwegen macht.
TRAIL Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tnfsf10-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tnfsf10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tnfsf10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tnfsf10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.