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TMEM173 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-428364-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
TMEM173 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-428364-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Tmem173** kodiert **TMEM173 (STING)**, einen im endoplasmatischen Retikulum lokalisierten Adapter, der zytosolische DNA indirekt über **cGAMP**, das von **cGAS** produziert wird, erkennt und die angeborene Immunantwort koordiniert. Nach Aktivierung wird TMEM173 in perinukleäre Kompartimente transportiert und aktiviert die **TBK1–IRF3**- und **NF-κB**-Signalwege, um **Typ-I-Interferone**, inflammatorische Zytokine und antivirale Restriktionsprogramme zu induzieren. Diese Achse beeinflusst die Antigenpräsentation, autophagiegekoppelte Antworten und das Zusammenspiel mit Zelltod-Signalwegen, wodurch **Tmem173** einen zentralen Knotenpunkt der durch Nukleinsäuren ausgelösten Entzündung darstellt. Eine fehlregulierte STING-Signalgebung wurde mit interferongetriebenen inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht und trägt zur Immunlandschaft von Tumoren bei, was ihren Nutzen in Modellen für Infektionen, Autoimmunität und Tumorimmunbiologie unterstreicht.
TMEM173 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Tmem173-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TMEM173 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Tmem173-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Tmem173-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TMEM173-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Tmem173-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TMEM173-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TMEM173-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Tmem173-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.