



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TdT Double Nickase Plasmid (h) | sc-406822-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TdT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406822-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DNA-Nukleotidylexotransferase (DNTT) kodiert die terminale Desoxynukleotidyltransferase (TdT), eine spezialisierte DNA-Polymerase, die während der V(D)J-Rekombination nicht vorlagengeleitete Nukleotide an DNA-Enden anfügt. Die TdT-Aktivität erhöht die junctionale Diversität in Immunglobulin- und T‑Zellrezeptor-Genen und verbindet sie damit mit der programmierten Reparatur von Doppelstrangbrüchen sowie der Endverarbeitung im Rahmen des nicht-homologen End-Joining (NHEJ). Die Expression ist weitgehend auf sich entwickelnde Lymphozyten beschränkt, wodurch DNTT ein zentraler Faktor für die Ausbildung des adaptiven Immunrepertoires ist. Eine fehlregulierte TdT-Expression wird häufig als molekularer Marker unreifer lymphoider Zustände verwendet und ist relevant für Studien zur Biologie lymphoider Malignome und zu aberranter DNA-Reparatur.
TdT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DNTT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DNTT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DNTT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DNTT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.