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TARDBP Double Nickase Plasmid (m) | sc-433014-NIC | 20 µg | $410.00 |
Tardbp kodiert TARDBP (TDP-43), ein überwiegend nukleäres RNA/DNA-bindendes Protein, das durch die Erkennung UG-reicher Motive das Spleißen von prä-mRNA, die Stabilität und den Transport von mRNA sowie die Biogenese von MikroRNAs reguliert. TARDBP ist an der Dynamik von RNA-Granula und an Stressantworten beteiligt und beeinflusst unter zellulärem Stress die Integrität des Transkriptoms und die Proteostase. In Mausmodellen wird Tardbp häufig eingesetzt, um den RNA-Stoffwechsel in Neuronen und Gliazellen, die autoregulatorische Rückkopplung auf sein eigenes Transkript sowie das Zusammenspiel mit Signalwegen zu untersuchen, die den nukleozytoplasmatischen Transport und die Translation steuern. Eine Fehlregulation der TARDBP-Funktion und seine Fehlverteilung sind eng mit Neurodegeneration und der Biologie von Proteinaggregation verknüpft, was TARDBP zu einem zentralen Ziel für mechanistische Studien zur Pathologie RNA-bindender Proteine macht.
TARDBP Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tardbp-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tardbp abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tardbp-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tardbp-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.