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Synaptojanin 1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-430506-ACT | 20 µg | $397.00 |
Synj1 kodiert Synaptojanin 1, eine Polyphosphoinositid-Phosphatase, die PI(4,5)P2 und verwandte Phosphoinositide hydrolysiert und so den Membrantransport reguliert. In Neuronen koordiniert Synaptojanin 1 die clathrinvermittelte Endozytose und das Recycling synaptischer Vesikel, indem es den Phosphoinositid-Umsatz mit der Demontage des Mantels (Coat-Disassembly) und dem Aktin-Remodeling koppelt. Diese Aktivität greift in die endosomale Sortierung und autophagierelevante Membrandynamiken ein, die die präsynaptische Funktion und die Proteostase prägen. Eine fehlregulierte SYNJ1-Aktivität wurde mit neurodegenerativen Erkrankungen und Bewegungsstörungen in Verbindung gebracht, was SYNJ1 zu einem nützlichen Knotenpunkt macht, um Signalwege zur Aufrechterhaltung synaptischer Funktionen unter Stress zu untersuchen.
Synaptojanin 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Synj1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Synaptojanin 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Synj1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Synj1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Synaptojanin 1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Synj1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Synaptojanin 1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Synaptojanin 1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Synj1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.