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STAU1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402630-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
STAU1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402630-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes STAU1 (Staufen1) ist ein doppelsträngige-RNA-bindendes Protein, das die posttranskriptionelle Genexpression reguliert, indem es mRNA-Transport, -Lokalisierung, -Translation und -Abbau steuert. Es ist ein zentraler Faktor des Staufen-vermittelten mRNA-Abbaus (SMD) und koordiniert Interaktionen mit Ribonukleoproteinkomplexen, um die Stabilität von Transkripten und die Proteom-Ausgabe zu beeinflussen. STAU1 verknüpft den RNA-Stoffwechsel außerdem mit zellulären Stressantworten, der Organisation des Zytoskeletts und dem Fortschreiten des Zellzyklus, unter anderem über seine Funktionen in der Dynamik von RNA-Granula und der Translationskontrolle. Eine fehlregulierte STAU1-Aktivität wurde mit veränderter RNA-Homöostase in Verbindung gebracht, wie sie bei krebs- und neurobiologiebezogenen Phänotypen beobachtet wird, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt für die Untersuchung krankheitsrelevanter genregulatorischer Netzwerke unterstützt.
STAU1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen STAU1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
STAU1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des STAU1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der STAU1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen STAU1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native STAU1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von STAU1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des STAU1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem STAU1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.