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Stat2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417454-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Stat2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417454-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
STAT2 kodiert Stat2, einen zentralen Transkriptionsfaktor der Typ‑I- und Typ‑III-Interferon-Signalübertragung, der zusammen mit STAT1 und IRF9 den ISGF3-Komplex bildet und so die Expression interferonstimulierter Gene antreibt. Nach der Bindung an IFNAR phosphorylieren JAK1 und TYK2 Stat2, was die Translokation in den Zellkern und die Regulation antiviraler Abwehr, der Antigenpräsentation sowie der Kommunikation innerhalb der angeborenen Immunantwort ermöglicht. Die Stat2-Aktivität beeinflusst Zytokinnetzwerke und zellintrinsische Restriktionswege und prägt damit die Reaktionen auf Virusinfektionen und entzündliche Stimuli. Eine fehlregulierte STAT2-Signalgebung wurde mit angeborenen Defekten der Immunität und einer veränderten Anfälligkeit für infektiöse sowie immunvermittelte Krankheitsphänotypen in Verbindung gebracht, weshalb STAT2 häufiges Ziel mechanistischer immunologischer Forschung ist.
Stat2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STAT2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STAT2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STAT2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STAT2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.