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SRC-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400879-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SRC-1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400879-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
NCOA1 kodiert den Steroidrezeptor-Koaktivator 1 (SRC-1), einen transkriptionellen Koaktivator, der ligandenabhängige Signale von nukleären Rezeptoren und anderen Transkriptionsfaktoren integriert, um die Chromatinzugänglichkeit und die durch RNA-Polymerase II gesteuerte Genexpression zu modulieren. SRC-1 rekrutiert Histon-Acetyltransferasen und weitere Koregulatoren, um Programme zu koordinieren, die an hormonresponsiver Transkription, metabolischer Homöostase, Zellzyklus-Kontrolle und entwicklungsbedingter Differenzierung beteiligt sind. Über Crosstalk mit dem Östrogenrezeptor, Androgenrezeptor, Glukokortikoidrezeptor sowie wachstumsfaktorresponsiven Signalwegen trägt SRC-1 zu einer kontextabhängigen transkriptionellen Umgestaltung bei. Eine veränderte Expression von NCOA1/SRC-1 oder eine veränderte Koaktivatoraktivität wurde mit fehlregulierter endokriner Signalübertragung und gestörten Transkriptionsnetzwerken in der Biologie hormonassoziierter Erkrankungen in Verbindung gebracht und bietet damit einen mechanistischen Ansatzpunkt zur Untersuchung signalweg-spezifischer Genregulation.
SRC-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen NCOA1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SRC-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des NCOA1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der NCOA1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SRC-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native NCOA1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SRC-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SRC-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem NCOA1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.