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SR-6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402874-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SR-6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402874-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HTR6 kodiert den humanen 5‑Hydroxytryptamin‑Rezeptor 6 (SR‑6), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der im zentralen Nervensystem besonders stark exprimiert ist und überwiegend an Gs koppelt, um die Adenylylcyclase zu aktivieren und das intrazelluläre cAMP zu erhöhen. Über cAMP/PKA‑abhängige Signalwege beeinflusst SR‑6 die neuronale Erregbarkeit und reguliert Transkriptionsprogramme, die mit synaptischer Plastizität und der Modulation neuronaler Schaltkreise verknüpft sind. Der Rezeptor ist zudem in breitere neuromodulatorische Netzwerke eingebunden, die kognitive und affektive Prozesse prägen, und eignet sich daher als Ansatzpunkt zur Untersuchung der Dynamik serotoninabhängiger Signalübertragung. Eine dysregulierte serotonerge GPCR‑Signalgebung, einschließlich von HTR6‑vermittelten Signalwegen, wurde in der Literatur mit der Biologie neuropsychiatrischer und neurodegenerativer Erkrankungen sowie mit veränderten kognitiven Phänotypen in experimentellen Modellen in Verbindung gebracht.
SR-6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.