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SphK2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-417921-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SphK2 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-417921-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **SPHK2** kodiert die Sphingosinkinase 2 (SphK2), eine Lipidkinase, die Sphingosin phosphoryliert und dadurch Sphingosin-1-phosphat (S1P) erzeugt. S1P ist ein pleiotroper Signalmediator, der Zellüberleben, Stressantworten, Migration und inflammatorische Signalwege prägt. Die Aktivität von SphK2 beeinflusst das „Sphingolipid-Rheostat“-Gleichgewicht zwischen proapoptotischen Ceramiden/Sphingosin und dem pro-survival wirkenden S1P und verknüpft sie damit mit mitochondrialer Funktion, nukleärer Signalgebung und chromatinassoziierten Prozessen. Über die Regulation intrazellulärer S1P-Pools und nachgeschalteter Signalwege – darunter MAPK/ERK-, PI3K-AKT- und NF-κB-bezogene Programme – trägt **SPHK2** zur kontextabhängigen Kontrolle von Proliferation und Immunmodulation bei. Eine dysregulierte Sphingolipid-Metabolisierung unter Beteiligung von **SPHK2** wurde mit Krebsbiologie, Mechanismen der Neuroinflammation und Neurodegeneration sowie kardiometabolischen Stresspfaden in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zu Signaltransduktion und Lipidhomöostase unterstützt.
SphK2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SPHK2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SphK2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SPHK2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SPHK2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SphK2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SPHK2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SphK2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SphK2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SPHK2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.