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Sox-21 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-406354-ACT | 20 µg | $397.00 |
SOX21 kodiert Sox-21, einen Transkriptionsfaktor mit High-Mobility-Group-(HMG)-Box, der Genexpressionsprogramme moduliert, welche während der embryonalen Entwicklung und der Gewebehomöostase Zellschicksalsentscheidungen steuern. Sox-21 ist eng mit der neuralen und epithelialen Differenzierung verknüpft, wobei es mit zentralen Transkriptionsnetzwerken und signalabhängigen Signalwegen zusammenwirkt, um Linienfestlegung, Aufrechterhaltung von Vorläuferzellen und Reifung zu koordinieren. Indem SOX21 chromatinzugängliche regulatorische Zustände und transkriptionelle Outputs formt, beeinflusst es Prozesse wie Neurogenese, Stamm-/Vorläuferzelldynamik und epitheliales Remodeling. Eine fehlregulierte SOX21-Expression wurde in Zusammenhängen abnormer Differenzierung und gestörter Proliferationskontrolle beschrieben, was SOX21 als mechanistischen Knotenpunkt für die Untersuchung der Entwicklungsbiologie und krankheitsassoziierter transkriptioneller Umprogrammierung stützt.
Sox-21 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SOX21-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Sox-21 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SOX21-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SOX21-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Sox-21-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SOX21-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Sox-21-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Sox-21-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SOX21-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.