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SMYD2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403129-ACT | 20 µg | $397.00 |
SMYD2 kodiert eine Lysin-Methyltransferase mit SET- und MYND-Domäne, die den Chromatinzustand und die Proteinfunktion durch Mono- und Dimethylierung von histonischen und nicht-histonischen Substraten moduliert. Durch die Beeinflussung transkriptioneller Programme, von DNA-Schadensantworten und der Zellzykluskontrolle verknüpft SMYD2 epigenetische Regulation mit Signalwegen, die Proliferation und die Anpassung an zellulären Stress prägen. Zu den beschriebenen Substraten zählen Regulatoren der Genomstabilität und des Checkpoint-Signalings, wodurch die SMYD2-Aktivität mit onkogenen Netzwerken und veränderten Differenzierungszuständen in verschiedenen Tumorkontexten in Verbindung gebracht wird. Entsprechend wird SMYD2 breit als Knotenpunkt untersucht, der Chromatin-Remodeling, transkriptionelle Kontrolle und Proteom-Methylierung in krankheitsrelevanter Biologie verbindet.
SMYD2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SMYD2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SMYD2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SMYD2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SMYD2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SMYD2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SMYD2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SMYD2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SMYD2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SMYD2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.