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Smad5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400443-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Smad5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400443-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SMAD5 kodiert den rezeptorregulierten Transkriptionsfaktor Smad5, einen zentralen Vermittler der BMP-Signalübertragung downstream von Serin/Threonin-Kinaserezeptoren vom Typ I/II. Nach BMP-abhängiger Phosphorylierung bildet Smad5 Komplexe mit SMAD4 und transloziert in den Zellkern, um Genprogramme zu steuern, die Proliferation, Differenzierung, Apoptose und die Festlegung von Zellschicksalen regulieren. Die SMAD5-Aktivität ist insbesondere für die hämatopoetische und endotheliale Biologie sowie für entwicklungsbiologische Musterbildungsprozesse relevant, die durch BMP-Gradienten gesteuert werden. Eine Fehlregulation der SMAD5/BMP-Signalgebung wurde mit angeborenen Anomalien und krebsassoziiertem Remodeling von Signalwegen in Verbindung gebracht, was SMAD5 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse kontextspezifischer transkriptioneller Outputs macht.
Smad5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SMAD5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SMAD5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SMAD5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SMAD5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.