Date published: 2026-8-27

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Siglec-9 Lentiviral Activation Particles (h): sc-406675-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • Siglec-9 Lentiviral Activation Particles (h) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • Siglec-9 Lentiviral Activation Particles (h) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von Siglec-9 Lentiviral Activation Plasmid (h) und Siglec-9 Lentiviral Activation Plasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des SIGLEC9-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Siglec-9 Lentiviral Activation Particles (h)

    sc-406675-LAC
    200 µl
    $455.00

    SIGLEC9 kodiert Siglec-9, ein inhibitorisches, sialinsäurebindendes Immunglobulin-ähnliches Lektin, das überwiegend auf Neutrophilen, Monozyten und Subpopulationen von NK-Zellen exprimiert wird. Über ITIM-abhängige Signalübertragung und die Rekrutierung von Phosphatasen wie SHP-1/2 dämpft Siglec-9 aktivierende Rezeptor-Signalwege und moduliert so Leukozytenaktivierung, Zytokinproduktion und zytotoxische Antworten im Kontext sialylierter, selbstassoziierter molekularer Muster. Diese checkpoint-ähnliche Regulation beeinflusst Zell-Zell-Interaktionen, Adhäsion und die Auflösung von Entzündungen in mukosalen sowie tumorassoziierten Mikroumgebungen. Eine dysregulierte SIGLEC9-Aktivität wurde mit veränderter angeborener Immunüberwachung und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Untersuchung im Hinblick auf Immun-Evasionsmechanismen und die funktionelle Polarisierung myeloider Zellen bzw. von NK-Zellen unterstützt.

    Siglec-9 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente SIGLEC9-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    Siglec-9 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der SIGLEC9-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen Siglec-9-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen SIGLEC9-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.