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SASPase Double Nickase Plasmid (m) | sc-426779-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SASPase Double Nickase Plasmid (m2) | sc-426779-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Asprv1 kodiert SASPase, eine Aspartatprotease, die vor allem für ihre Rolle bei der epidermalen Differenzierung und der Ausbildung der Hautbarriere bekannt ist. SASPase trägt zur proteolytischen Prozessierung struktureller Proteine in keratinisierenden Epithelien bei und unterstützt damit die Verhornung sowie die Homöostase des Stratum corneum. Eine veränderte Asprv1-Aktivität wurde mit gestörten Keratinisierungsprogrammen und einer beeinträchtigten Hautbarriere in Verbindung gebracht, was Asprv1 für Studien zu epithelialen Stressantworten und entzündlichen Hautphänotypen relevant macht. In Mausmodellen bietet Asprv1 einen gut handhabbaren Ansatzpunkt, um proteaseregulierte Signalwege zu untersuchen, die terminale Differenzierung und Gewebeintegrität koordinieren.
SASPase Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Asprv1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Asprv1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Asprv1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Asprv1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.