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RNF25 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408040-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
RNF25 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408040-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNF25 kodiert eine E3-Ubiquitin-Protein-Ligase mit RING-Finger-Domäne, die zur Regulation von Proteinstabilität und Signalübertragung beiträgt, indem sie die Übertragung von Ubiquitin auf spezifische Substrate katalysiert. Über die ubiquitinabhängige Kontrolle des Proteinumsatzes und der Zusammensetzung von Signalkomplexen kann RNF25 Signalwege beeinflussen, die mit angeborenen Immun- und Entzündungsreaktionen verknüpft sind, einschließlich der Modulation NF-κB‑assoziierter Transkriptionsprogramme. Als Bestandteil des zellulären Ubiquitin‑Proteasom-Systems trägt RNF25 zur Proteostase und zur Beendigung von Signalen bei – Prozesse, die in der Krebsbiologie und bei Immunfehlregulation häufig gestört sind. Eine veränderte Expression oder Aktivität von Ubiquitin-Ligasen wie RNF25 ist daher relevant für Studien zu Stresssignalwegen, zytokingetriebener Transkription und Pathway‑Crosstalk in menschlichen Zellen.
RNF25 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF25-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF25 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF25-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF25-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.