Date published: 2026-7-13

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Ribosomal Protein L22 Double Nickase Plasmid (h): sc-417644-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Ribosomal Protein L22 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Ribosomal Protein L22 Double-Nickase-Plasmid (h) und Ribosomal Protein L22 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf RPL22 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Ribosomal Protein L22: sc-373993
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    Ribosomal Protein L22 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-417644-NIC
    20 µg
    $410.00

    RPL22 kodiert das humane ribosomale Protein L22, eine strukturelle Komponente der großen 60S‑Ribosomenuntereinheit, die zur Organisation der rRNA‑Architektur beiträgt und eine effiziente Translation unterstützt. Über seine zentrale Funktion in der Ribosomenbiogenese und der Proteinsynthese hinaus wird RPL22 auch mit der Regulation der mRNA‑Prozessierung und zellulären Stressantworten in Verbindung gebracht, die mit Programmen der Proliferation und Differenzierung verknüpft sind. Veränderte Dosierung oder Funktion ribosomaler Proteine kann die translationsbezogene Kontrolle und die nukleoläre Homöostase stören – Prozesse, die häufig im Kontext der Krebsbiologie und von Ribosomopathien untersucht werden. RPL22 wird daher häufig hinsichtlich seines Beitrags zur Proteostase, zur Zellzyklusregulation und zu kontextabhängigen Vulnerabilitäten infolge einer gestörten Ribosomenfunktion untersucht.

    Ribosomal Protein L22 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RPL22-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RPL22 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RPL22-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RPL22-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.