Date published: 2026-7-13

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RGC32 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404843-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • RGC32 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • RGC32 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom RGC32 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom RGC32 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der RGCC-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    RGC32 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404843-ACT
    20 µg
    $397.00

    RGCC kodiert das „response gene to complement 32“ (RGC32), ein mit Zellzyklus und Entzündung assoziiertes Protein, das durch Komplementaktivierung und verschiedene zelluläre Stresssignale induziert wird. RGC32 wird mit der Regulation der G2/M-Progression, der Dynamik der DNA-Replikation sowie dem Umbau des Zytoskeletts in Verbindung gebracht – unter anderem über Interaktionen mit Cyclin-abhängigen Kinase-Signalwegen und der Rho-Familien-Signalgebung, die die Zellmigration beeinflussen. In vaskulären und epithelialen Kontexten ist RGC32 daran beteiligt, TGF‑β‑getriebene Antworten, Programme des oxidativen Stresses und Immun-Signalwege zu modulieren – Prozesse, die häufig im Zusammenhang mit Fibrose, vaskulärem Remodeling und der Biologie des Tumormikromilieus untersucht werden. Eine veränderte RGCC-Expression wurde in mehreren Krankheitskontexten beschrieben, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt für Studien zu Proliferation, Differenzierung und entzündlichen Gen-Netzwerken unterstützt.

    RGC32 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RGCC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    RGC32 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RGCC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RGCC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RGC32-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RGCC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RGC32-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RGC32-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RGCC-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.