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RBM7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-408808-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
RBM7 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-408808-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes RBM7 kodiert ein RNA-bindendes Protein, das als zentrale Komponente des Nuclear Exosome Targeting (NEXT)-Komplexes fungiert und zusammen mit ZCCHC8 und SKIV2L2/MTR4 spezifische nukleäre RNAs zur Verarbeitung und zum Abbau an das RNA-Exosom weiterleitet. RBM7 erkennt bevorzugt U-reiche Elemente und trägt zur RNA-Überwachung bei, indem es den Turnover von promotoraufwärts gelegenen Transkripten, Enhancer-RNAs und weiteren kurzlebigen nichtkodierenden RNAs fördert. Dadurch prägt es den Transkriptionsoutput und erhält die nukleäre RNA-Homöostase. Durch die Kopplung der RNA-Qualitätskontrolle an Transkription und den chromatinassoziierten RNA-Stoffwechsel beeinflusst RBM7 die Genomstabilität und stressresponsive Genexpressionsprogramme. Eine Dysregulation nukleärer RNA-Abbauwege unter Beteiligung von RBM7 wurde mit veränderten genregulatorischen Netzwerken in Verbindung gebracht und ist relevant für Studien zu krebsassoziiertem transkriptionellem Remodeling sowie zu neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen, die mit Defekten in der RNA-Prozessierung verknüpft sind.
RBM7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen RBM7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RBM7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des RBM7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der RBM7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RBM7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native RBM7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RBM7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RBM7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem RBM7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.