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PLUNC Double Nickase Plasmid (h) | sc-416774-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PLUNC Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416774-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BPIFA1 kodiert das humane PLUNC-Protein, ein sezerniertes Mitglied der Familie der BPI-Fold-enthaltenden Proteine, das besonders im Epithel der oberen Atemwege und des Nasopharynx angereichert ist. PLUNC trägt zur angeborenen mukosalen Abwehr bei, indem es die Homöostase der Flüssigkeitsschicht auf der Atemwegsoberfläche moduliert, die Funktion der epithelialen Barriere beeinflusst und mit mikrobiellen Komponenten interagiert, die lokale inflammatorische Signalwege prägen. Die BPIFA1-Expression reagiert auf epitheliale Differenzierung und entzündliche Reize und ist damit mit Prozessen wie Wirt-Pathogen-Interaktionen, mukoziliärer Clearance und der Regulation des Atemwegsmilieus verknüpft. Veränderte BPIFA1/PLUNC-Mengen wurden in entzündlichen Kontexten der Atemwege beschrieben und werden häufig im Zusammenhang mit Mechanismen chronischer Atemwegserkrankungen und epithelialem Remodelling untersucht.
PLUNC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BPIFA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BPIFA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BPIFA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BPIFA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.