Date published: 2026-7-11

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Plectin CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401494-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Plectin CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Plectin CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Plectin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Plectin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der PLEC-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Plectin: sc-33649
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    Plectin CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401494-ACT
    20 µg
    $397.00

    Plectin CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-401494-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane Gen **PLEC** kodiert Plectin, ein großes Zytolinker-Protein, das Intermediärfilamente mit Aktin-Mikrofilamenten und Mikrotubuli verknüpft, um die Zellarchitektur unter mechanischer Belastung zu stabilisieren. Durch die Verankerung zytoskelettaler Netzwerke an membranassoziierten Komplexen wie Hemidesmosomen und fokalen Adhäsionen unterstützt Plectin die Zell‑Matrix‑Adhäsion, die Mechanotransduktion sowie den dynamischen Umbau während Migration und Differenzierung. Die plectinabhängige Organisation von Filamentsystemen beeinflusst Signal-Hotspots, die mit zellulärer Integrität und Stressantworten verknüpft sind, einschließlich Signalwegen, die die Belastbarkeit von Epithelien und die Stabilität von Muskelfasern regulieren. Eine veränderte PLEC-Funktion oder -Expression wird mit Phänotypen von Gewebefragilität sowie mit neuromuskulären und epithelialen Erkrankungen in Verbindung gebracht und ist daher relevant für Studien zur Zytoskelett‑Wechselwirkung und zur Aufrechterhaltung von Barrieren.

    Plectin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PLEC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Plectin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PLEC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PLEC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Plectin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PLEC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Plectin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Plectin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PLEC-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.