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Pepsin C CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-404137 | 20 µg | $397.00 |
PGC kodiert für Pepsin C, eine aspartische Endopeptidase (Gastricsin), die als Zymogen sezerniert und unter sauren Bedingungen aktiviert wird, um an der gastrischen Proteolyse mitzuwirken. Im Magen trägt Pepsin C zur luminalen Proteinverdauung und zur Verarbeitung von Peptiden bei und wirkt dabei in säureabhängigen Proteasenetzwerken, die die Aktivität von Pepsin A ergänzen. Veränderte PGC-Expression und Muster der Pepsin‑C‑Sekretion wurden als Indikatoren für Veränderungen der Differenzierung der Magenschleimhaut und der epithelialen Homöostase genutzt. Eine Fehlregulation gastrischer Proteaseprogramme wird häufig im Kontext entzündlicher Umbauprozesse und neoplastischer Transformationen des oberen Gastrointestinaltrakts untersucht und unterstützt mechanistische Studien in gastrischen Zellmodellen und gewebebasierten Systemen.
Das Pepsin C CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des PGC-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des PGC-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von PGC nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die Pepsin C-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von PGC-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der Pepsin C-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.