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Pegasus Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406376-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane IKZF5-Gen kodiert den Zinkfinger-Transkriptionsfaktor Pegasus, ein Mitglied der Ikaros-Familie, das an DNA bindet und Genexpressionsprogramme reguliert, die an der Differenzierung von Immunzellen und der Stabilität transkriptioneller Netzwerke beteiligt sind. IKZF5 spielt eine Rolle bei der Steuerung chromatinassoziierter Prozesse sowie zytokinabhängiger Signalantworten, die Aktivierungszustände von Lymphozyten und deren Linienfestlegung prägen. Eine dysregulierte IKZF5-Aktivität oder -Expression wurde mit immunbezogenen Phänotypen und einer erhöhten Anfälligkeit für entzündliche und autoimmune Krankheitsmechanismen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz als molekularer Knotenpunkt in immungenetischen Studien unterstreicht. Das Gene-Editing von IKZF5 ermöglicht die funktionelle Untersuchung Pegasus-abhängiger regulatorischer Schaltkreise, die Kartierung nachgeschalteter Zielgene mittels transkriptomischer und epigenomischer Profilierung sowie die Generierung gentechnisch veränderter Zellmodelle zur Analyse von Signalwegstörungen in der menschlichen Immunbiologie.
Pegasus Das Double-Nickase-Plasmid (h2) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IKZF5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IKZF5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IKZF5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IKZF5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.