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PDC-E2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402520-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PDC-E2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402520-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes DLAT kodiert die Dihydrolipoamid‑S‑Acetyltransferase (PDC‑E2), den katalytischen E2‑Kern des mitochondrialen Pyruvatdehydrogenase‑Komplexes, der aus Pyruvat stammenden Kohlenstoff in Acetyl‑CoA umwandelt, um den Citratzyklus (TCA‑Zyklus) und die oxidative Phosphorylierung zu speisen. PDC‑E2 vermittelt die Übertragung von Acylgruppen über seine Lipoyl‑Domänen und koordiniert den metabolischen Fluss zwischen Glykolyse und mitochondrialer Atmung, wodurch es die NADH‑Produktion und das Redoxgleichgewicht beeinflusst. Eine Störung der DLAT/PDC‑E2‑Funktion ist mit beeinträchtigtem Energiestoffwechsel und mitochondrialer Dysfunktion verbunden; zudem ist PDC‑E2 ein gut charakterisiertes Autoantigen bei der primär biliären Cholangitis, was seine Biologie mit immunassoziierter Pathologie verknüpft.
PDC-E2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DLAT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DLAT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DLAT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DLAT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.