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PARP-14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402812-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PARP-14 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402812-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PARP14 (PARP-14/ARTD8) ist eine Mono-ADP-Ribosyltransferase, die die ADP-Ribosylierung von Proteinen reguliert, um Transkriptionsprogramme, Signaltransduktion und chromatinassoziierte Prozesse zu modulieren. Es ist mit zytokingesteuerten Signalwegen verknüpft, darunter STAT6-abhängige Signalgebung, und kann über seine Interaktionen mit Transkriptionsfaktoren und RNA-bindenden Proteinen die Expression inflammatorischer Gene, Stressantworten und die metabolische Regulation beeinflussen. Die PARP-14-Aktivität trägt zur Differenzierung und Polarisierung von Immunzellen bei und prägt dadurch Reaktionen im Kontext allergischer Entzündungen und der Wirtsabwehr. Eine dysregulierte PARP14-Expression oder -Funktion wurde mit veränderten Netzwerken der Immun-Signalübertragung in Verbindung gebracht und wird in der Krebsbiologie hinsichtlich möglicher Rollen bei Überlebenssignalen und transkriptioneller Anpassung untersucht.
PARP-14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PARP14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PARP14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PARP14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PARP14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.