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P5CRL Double Nickase Plasmid (h) | sc-406033-NIC | 20 µg | $410.00 |
Humanes **PYCRL** kodiert ein pyrroline-5-carboxylate-reductase-ähnliches Protein (P5CRL), ein zytosolisches Enzym, das über die NAD(P)H-abhängige Reduktion von Pyrrolin-5-carboxylat mit der Prolinbiosynthese und dem weiter gefassten Redoxstoffwechsel von Aminosäuren verknüpft ist. Indem es den Prolin–P5C-Zyklus beeinflusst, kann die PYCRL-Aktivität die zelluläre Redoxbalance, die metabolische Kopplung zwischen Mitochondrien und Zytosol sowie stressadaptive Prozesse beeinflussen, die mit der Regulation der extrazellulären Matrix und der Proteostase zusammenhängen. Störungen des Prolinstoffwechsels sind häufig mit veränderter Proliferation und oxidativen Stressantworten verbunden, was PYCRL zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien zur metabolischen Umprogrammierung in krankheitsassoziierten Kontexten macht. Die Untersuchung von PYCRL unterstützt zudem die Forschung dazu, wie der Aminosäurestoffwechsel mit zentralen Kohlenstoffwegen und zellulären Stress-Signalwegen integriert ist.
P5CRL Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PYCRL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PYCRL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PYCRL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PYCRL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.