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p53 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423509-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
p53 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423509-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen *Trp53* kodiert p53, einen sequenzspezifischen Transkriptionsfaktor, der Signale von DNA-Schäden und onkogenem Stress integriert, um die Genomstabilität aufrechtzuerhalten. p53 reguliert Zellzyklusarrest, Apoptose, Seneszenz und DNA-Reparaturprogramme über Signalwege wie die ATM/ATR–CHK1/CHK2-Signalkaskade sowie durch die transkriptionelle Kontrolle von Zielgenen wie *Cdkn1a* (p21), *Bax* und *Mdm2*. Eine Störung von *Trp53* beeinträchtigt die Checkpoint-Kontrolle und stressinduzierte transkriptionelle Netzwerke und macht das Gen zu einem zentralen Untersuchungsgegenstand der Tumorsuppressorbiologie, der Mutationstoleranz und zellulärer Antworten auf genotoxischen Stress. In Mausmodellen beeinflusst der *Trp53*-Status maßgeblich Transformation, Immunüberwachung und Gewebehomöostase und unterstützt damit mechanistische Untersuchungen in der Krebsforschung sowie bei altersassoziierten Prozessen.
p53 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Trp53-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Trp53 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Trp53-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Trp53-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.