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p41-ARCb CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405027-ACT | 20 µg | $397.00 |
ARPC1B kodiert p41-ARCb, eine regulatorische Untereinheit des Arp2/3-Komplexes, der die verzweigte Aktinpolymerisation fördert, die für die Bildung von Lamellipodien, Endozytose und den dynamischen Umbau des kortikalen Zytoskeletts erforderlich ist. Durch die Kopplung der Aktinnukleation an Signaleingänge unterstützt ARPC1B Prozesse wie Zellmigration, die Organisation der immunologischen Synapse und den vesikulären Transport. Eine veränderte ARPC1B-Funktion wird mit fehlregulierten aktinabhängigen Antworten in hämatopoetischen und immunologischen Zellkontexten in Verbindung gebracht, was es für die Untersuchung der zytoskelettalen Kontrolle von Entzündung und Wirtsabwehr relevant macht. ARPC1B wird daher häufig in Signalwegen untersucht, die Veränderungen der Zellform, Adhäsion und rezeptorvermittelte Signalübertragung steuern und von der Arp2/3-Aktivität abhängen.
p41-ARCb Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ARPC1B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
p41-ARCb Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ARPC1B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ARPC1B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen p41-ARCb-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ARPC1B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von p41-ARCb-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des p41-ARCb-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ARPC1B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.