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OPA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401555-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OPA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401555-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
OPA1 kodiert eine dynaminähnliche GTPase, die in der inneren Mitochondrienmembran verankert ist und die Fusion der inneren Mitochondrienmembran, die Crista-Architektur sowie die Effizienz der Atmungskette reguliert. Durch die Abstimmung mit der mitochondrialen Spaltungs‑/Fusionsmaschinerie und die proteolytische Prozessierung durch OMA1 und YME1L trägt OPA1 zur Aufrechterhaltung des mitochondrialen Membranpotenzials bei und begrenzt die stressinduzierte Mobilisierung von Cytochrom c. Eine OPA1‑Dysfunktion stört die oxidative Phosphorylierung, erhöht reaktive Sauerstoffspezies und verändert Mitophagie sowie die Empfindlichkeit gegenüber Apoptose. Varianten in OPA1 sind stark mit der dominanten Optikusatrophie und weiter gefassten neurodegenerativen Phänotypen assoziiert, wodurch OPA1 ein zentrales Ziel der Forschung zu mitochondrialer Dynamik und neuronaler Bioenergetik darstellt.
OPA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OPA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OPA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OPA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OPA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.