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NP60 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406940-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NP60 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406940-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes GLYR1 kodiert NP60, ein nukleäres Protein, das als chromatinassoziierter Regulator der Transkription und der Genomstabilität fungiert. NP60 enthält eine glyoxylatreduktase-/hydroxypyruvatreduktase-ähnliche Domäne und soll mit Chromatin sowie Transkriptionskomplexen interagieren, wodurch die Erfassung des metabolischen Zustands mit epigenetischer Kontrolle verknüpft wird. Über diese Aktivitäten beeinflusst GLYR1 Prozesse wie die transkriptionelle Regulation, DNA-Schadensantworten und die Aufrechterhaltung der nukleären Architektur. Eine fehlregulierte GLYR1/NP60-Aktivität wurde in der Literatur mit veränderten Genexpressionsprogrammen in Zusammenhang gebracht, die für die Krebsbiologie und andere Erkrankungen mit Chromatin- und Genominstabilität relevant sind.
NP60 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLYR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLYR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLYR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLYR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.