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Myosin Vb Double Nickase Plasmid (h) | sc-403324-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Myosin Vb Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403324-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MYO5B kodiert Myosin Vb, ein aktinbasiertes Motorprotein, das den Vesikeltransport und die polarisierte Membranbelieferung durch Wechselwirkungen mit Rab-GTPasen und Fracht aus Recycling-Endosomen koordiniert. Myosin Vb reguliert das apikale Recycling, die epitheliale Polarität und die Transzytose und beeinflusst dadurch die Organisation von Tight Junctions sowie die Lokalisation von Membranproteinen in Geweben wie Darm, Leber und Niere. Eine Störung des MYO5B-abhängigen Traffickings beeinträchtigt die endosomale Sortierung und die Oberflächenexpression von Transportern und Rezeptoren und verknüpft eine veränderte Myosin‑Vb-Funktion mit Defekten der epithelialen Barriere und der Nährstoffverarbeitung. Diese Prozesse verorten MYO5B in zentralen zytoskelettalen Transport- und Membranrecyclingwegen, die in Studien zu Zellpolarität, Endosomdynamik und trafficking-assoziierten Krankheitsmechanismen häufig untersucht werden.
Myosin Vb Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MYO5B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MYO5B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MYO5B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MYO5B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.