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MYL3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421787-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MYL3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421787-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Myl3 kodiert die Myosin-Leichtkette 3 (MYL3), eine essenzielle regulatorische Komponente des Myosins in quergestreifter Muskulatur, die den Hebelarm stabilisiert und während der Kontraktion den Aktin-Myosin-Querbrückenzyklus fein abstimmt. In Herz- sowie langsam zuckender Skelettmuskulatur der Maus trägt MYL3 zur Sarcomerassemblierung, zur Kontraktionskinetik und zur Mechanotransduktion in Signalwegen bei, die Calciumhandling, myofibrilläre Organisation und Energiebedarf miteinander verknüpfen. Eine Störung der MYL3-Menge oder -Sequenz verändert die sarcomerische Leistungsfähigkeit und wurde mit kardiomyopathieassoziierten Phänotypen sowie einer allgemeineren myofibrillären Dysfunktion in Verbindung gebracht. Daher wird Myl3 häufig in Studien zur Muskelentwicklung, Kontraktilität und zu Genotyp-Phänotyp-Zusammenhängen in Krankheitsmodellen der quergestreiften Muskulatur eingesetzt.
MYL3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Myl3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Myl3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Myl3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Myl3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.