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MYH4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400467-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MYH4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400467-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MYH4 kodiert die Myosin-Schwerkette 4, ein kontraktiles Motorprotein der schnell zuckenden Skelettmuskulatur, das das Rückgrat der dicken Filamente bildet und die Hydrolyse von ATP in Krafterzeugung entlang von Aktin umsetzt. Die regulierte Interaktion mit Myosin-Leichtketten und sarkomerischen Strukturproteinen unterstützt den Querbrückenzyklus, die Organisation der Myofibrillen und eine faserartspezifische Kontraktilität. Die MYH4-Expression trägt zu Signalwegen bei, die den Aufbau des Sarkomers, die Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung und die metabolische Spezialisierung schnell-glykolytischer Fasern steuern. Eine fehlregulierte Zusammensetzung der Myosin-Schwerkette sowie eine beeinträchtigte sarkomerische Integrität sind für Studien zu Skelettmuskelschwäche, Umbauprozessen und myopathischen Phänotypen in humanen Systemen relevant.
MYH4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MYH4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MYH4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MYH4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MYH4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.