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Myf-6 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401899-ACT | 20 µg | $397.00 |
MYF6 kodiert Myf-6 (auch als MRF4 bekannt), einen basischen Helix-Loop-Helix-Transkriptionsfaktor, der innerhalb des Netzwerks myogener Regulationsfaktoren wirkt, das die Festlegung auf die Skelettmuskel-Linie und die terminale Differenzierung steuert. Myf-6 koordiniert Transkriptionsprogramme, die mit dem Zusammenbau von Myofibrillen, der Reifung von Muskelfasern und der Aufrechterhaltung der Muskelidentität verknüpft sind, indem es mit E-Box-Regulationselementen interagiert und kooperativ mit anderen myogenen Faktoren zusammenwirkt. Seine Aktivität ist in Signalwege integriert, die Myogenese und Muskelumbau regulieren, einschließlich transkriptioneller Schaltkreise nachgeschaltet an Entwicklungsreize sowie epigenetischer Regulation der muskelspezifischen Genexpression. Eine Fehlregulation der myogenen Transkriptionskontrolle unter Beteiligung von MYF6 ist relevant für Studien zur neuromuskulären Entwicklung, zur Dynamik von Muskeldegeneration und -regeneration sowie für Tumorkontexte mit aberranten myogenen Differenzierungsprogrammen wie dem Rhabdomyosarkom.
Myf-6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MYF6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Myf-6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MYF6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MYF6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Myf-6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MYF6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Myf-6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Myf-6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MYF6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.