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MTA3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402739-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MTA3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402739-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes MTA3 (metastasis associated 1 family member 3) ist ein chromatinassoziierter Regulator, der als Bestandteil des NuRD-Komplexes (nucleosome remodeling and deacetylase) wirkt und ATP-abhängiges Chromatin-Remodeling mit Histondeacetylierung koordiniert, um Transkriptionsprogramme zu modulieren. Durch die Gestaltung der Zugänglichkeit von Enhancern und Promotoren beeinflusst MTA3 Prozesse wie die Aufrechterhaltung der Zellidentität, Proliferation und linienspezifische Differenzierung, insbesondere in epithelialen Kontexten. Dysregulierte, MTA3-abhängige Repressions-/Aktivierungsnetzwerke wurden mit veränderter epithelial‑mesenchymaler Transition(EMT)-Signalgebung und mit Veränderungen von Genexpressionssignaturen in mehreren krankheitsrelevanten Modellen in Verbindung gebracht. Als nukleärer epigenetischer Faktor wird MTA3 häufig untersucht, um Chromatin-Remodeling mit Signalweg-Outputs wie hormonresponsiver Transkription, Zellzyklusregulation und Stressantwort-Programmen zu verknüpfen.
MTA3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MTA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MTA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MTA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MTA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.