Date published: 2026-8-17

1-800-457-3801

SCBT Portrait Logo
Seach Input

MMS22L CRISPR Activation Plasmid (h): sc-408097-ACT

0.0(0)
Produkt bewertenBitte stellen Sie eine Frage

Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • MMS22L CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • MMS22L CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom MMS22L CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom MMS22L CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der MMS22L-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
    Gene Editing Promo Banner

    Bestellinformation

    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    MMS22L CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-408097-ACT
    20 µg
    $397.00

    MMS22L kodiert ein nukleäres Protein, das zusammen mit TONSL einen funktionellen Komplex bildet und während der S‑Phase die durch homologe Rekombination vermittelte DNA-Reparatur unterstützt, insbesondere an gestallten oder kollabierten Replikationsgabeln. Durch die Förderung replikationsgekoppelter Reparatur und die chromatinassoziierte Rekrutierung von Reparaturfaktoren trägt MMS22L zur Genomstabilität und zur korrekten Erholung von Replikationsstress bei. Eine Störung MMS22L-abhängiger Signalwege wird mit verstärkter DNA-Schadenssignalgebung, abweichender Prozessierung von Replikationsgabeln und chromosomaler Instabilität in Verbindung gebracht – Prozesse, die in Studien zur Krebsbiologie und Genommaintenance häufig genutzt werden. Als Faktor der Replikationsstressantwort wird MMS22L typischerweise im Kontext von DNA-Schadensantwort-Netzwerken, Zellzykluskontrolle und der Empfindlichkeit gegenüber genotoxischen Einflüssen untersucht.

    MMS22L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MMS22L-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    MMS22L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MMS22L-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MMS22L-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MMS22L-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MMS22L-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MMS22L-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MMS22L-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MMS22L-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.