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ML-IAP CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403976-ACT | 20 µg | $397.00 |
BIRC7 kodiert ML-IAP (auch als Livin bekannt), ein Mitglied der Inhibitor-of-Apoptosis-(IAP)-Proteinfamilie, das den programmierten Zelltod unterdrückt, indem es Effektor-Caspasen wie CASP3, CASP7 und CASP9 bindet und hemmt. Über seine BIR- und RING-Domänen kann ML-IAP die Apoptose-Signalgebung sowie den ubiquitinabhängigen Proteinumsatz modulieren und damit zelluläre Antworten auf intrinsische und extrinsische Todesreize prägen. Eine dysregulierte BIRC7-Expression wurde in verschiedenen Krebs-Kontexten mit Apoptoseresistenz und veränderter Stress-Signalgebung in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zu Überlebenssignalwegen stützt. In der Forschung wird ML-IAP häufig im Zusammenhang mit TNF-Signalgebung, der mitochondrialen Regulation der Apoptose und Netzwerken der zellulären Proteostase untersucht.
ML-IAP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen BIRC7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ML-IAP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des BIRC7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der BIRC7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ML-IAP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native BIRC7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ML-IAP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ML-IAP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem BIRC7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.