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MICB CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401524-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
MICB CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401524-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
MICB kodiert die MHC-Klasse-I-polypeptidverwandte Sequenz B, einen stressinduzierbaren Liganden, der auf der Oberfläche menschlicher Zellen präsentiert wird und an den aktivierenden Rezeptor NKG2D auf NK-Zellen sowie auf bestimmten T‑Zell-Subpopulationen bindet. Die MICB-Expression wird durch zelluläre Stressprogramme reguliert, darunter DNA-Schadensantworten, oxidativer Stress und infektionsassoziierte Signalwege, und verknüpft damit die angeborene Immunüberwachung mit Veränderungen der Proteostase und der Zellzykluskontrolle. Als Teil der NKG2D-Liganden-Achse ist MICB an Immunerkennungswegen beteiligt, die die Aktivierung zytotoxischer Lymphozyten und die Zytokinproduktion beeinflussen. Eine dysregulierte MICB-Expression oder das Abscheren (Shedding) von MICB wurde in der Krebsbiologie und in Modellen chronischer Infektionen mit Immunflucht-Phänotypen und entzündlicher Signalgebung in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in Studien zu Tumor–Immun-Interaktionen unterstützt.
MICB Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MICB-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MICB Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MICB-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MICB-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MICB-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MICB-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MICB-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MICB-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MICB-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.