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MEK-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400397-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MEK-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400397-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAP2K1 kodiert MEK-1, eine Kinase mit dualer Substratspezifität, die ERK1/2 innerhalb der kanonischen RAS–RAF–MEK–ERK-MAPK-Kaskade phosphoryliert und aktiviert. MEK-1 integriert Signale von Rezeptor-Tyrosinkinasen und anderen upstream gelegenen Inputs, um über ERK-abhängige Effektoren Proliferation, Differenzierung, Überleben und Transkriptionsprogramme zu regulieren. Eine fehlregulierte MAP2K1/MEK-1-Signalgebung trägt zur aberranten MAPK-Signalwegaktivität bei, die in verschiedensten Krebsmodellen und Entwicklungsstörungen beobachtet wird, weshalb MAP2K1/MEK-1 häufig als Knotenpunkt zur Untersuchung der Signalwegverschaltung und der Feedback-Regulation genutzt wird. In menschlichen Zellen liefert eine Perturbation von MAP2K1 einen gut messbaren Readout der MAPK-Signaldynamik, einschließlich ERK-Phosphorylierung und nachgeschalteter Veränderungen der Genexpression.
MEK-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAP2K1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAP2K1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAP2K1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAP2K1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.