Date published: 2026-7-25

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MACF1 Lentiviral Activation Particles (h): sc-402923-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • MACF1 Lentiviral Activation Particles (h) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • MACF1 Lentiviral Activation Particles (h) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von MACF1 Lentiviral Activation Plasmid (h) und MACF1 Lentiviral Activation Plasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des MACF1-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    MACF1 Lentiviral Activation Particles (h)

    sc-402923-LAC
    200 µl
    $455.00

    Der Mikrotubuli‑Aktin‑Querverbundfaktor 1 (MACF1) ist ein großes Spektraplakin‑Zytoskelett‑Gerüstprotein, das die Wechselwirkungen zwischen Mikrotubuli und F‑Aktin koordiniert und so Zellpolarität, Migration und die intrazelluläre Organisation reguliert. In menschlichen Zellen unterstützt MACF1 Prozesse wie den Turnover fokaler Adhäsionen, die Positionierung von Vesikeln und Organellen sowie das Umgestalten des Zytoskeletts, die der epithelialen Morphogenese und dem neuronalen Neuritenwachstum zugrunde liegen. Zudem wurde MACF1 mit der Integration von Signalen an der Zellkortex in Verbindung gebracht, einschließlich Funktionen in der Dynamik des Wnt/β‑Catenin‑Signalwegs und beim zytoskelettabhängigen Transport. Eine Fehlregulation der MACF1‑assoziierten Zytoskelettkontrolle wurde u. a. im Zusammenhang mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen, Barriereintegrität und invasivem Zellverhalten untersucht und ist damit relevant für mechanistische Studien zur Gewebearchitektur und Zellbeweglichkeit.

    MACF1 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente MACF1-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    MACF1 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der MACF1-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen MACF1-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen MACF1-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.