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LXR beta/NER/NR1H2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400691-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
LXR beta/NER/NR1H2 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400691-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
NR1H2 kodiert den Leber‑X‑Rezeptor Beta (LXRβ), einen ligandaktivierten nukleären Rezeptor, der mit RXR Heterodimere bildet, um Transkriptionsprogramme zu regulieren, die den Cholesterinexport, die Lipidhomöostase und inflammatorische Signalwege steuern. LXRβ verknüpft die Sterol‑Sensorik mit der Expression metabolischer Gene und beeinflusst dabei u. a. den reversen Cholesterintransport (einschließlich der Regulation von ABCA1/ABCG1), die Biologie von Makrophagen‑Schaumzellen sowie das Zusammenspiel mit NF‑κB‑assoziierten Entzündungsantworten. In menschlichen Geweben und Zellmodellen wurde eine veränderte LXRβ‑Aktivität mit einer Fehlregulation des Lipidstoffwechsels und entzündlichen Zuständen in Verbindung gebracht, die für Atherosklerose, metabolische Dysfunktion und Neuroinflammation relevant sind, was mechanistische Studien in der Immunmetabolismus‑Forschung und Neurobiologie unterstützt.
LXR beta/NER/NR1H2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen NR1H2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LXR beta/NER/NR1H2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des NR1H2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der NR1H2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LXR beta/NER/NR1H2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native NR1H2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LXR beta/NER/NR1H2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LXR beta/NER/NR1H2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem NR1H2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.