Date published: 2026-7-10

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LRRC59 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404821-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • LRRC59 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • LRRC59 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom LRRC59 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom LRRC59 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der LRRC59-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    LRRC59 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404821-ACT
    20 µg
    $397.00

    LRRC59 (leucine rich repeat containing 59) kodiert ein mit dem endoplasmatischen Retikulum (ER) und der Kernhülle assoziiertes Membranprotein, das an der Proteintargetierung sowie am membranassoziierten Transport an der zytoplasmatischen Seite des ER beteiligt ist. LRRC59 wurde mit der Rekrutierung von Ribosomen und ko-translationalen Prozessen in Verbindung gebracht, die die Biogenese sekretorischer und membranständiger Proteine unterstützen, und steht damit in Zusammenhang mit ER-Homöostase- und Proteostase-Netzwerken. Aufgrund seiner Lokalisation an der Schnittstelle zwischen ER und Kernhülle wird LRRC59 zudem im Kontext der nukleo-zytoplasmatischen Organisation und des stressabhängigen Umbaus des Endomembransystems untersucht. Eine gestörte ER-Proteostase und veränderte Transportprogramme sind wiederkehrende Merkmale in der Krebs- und Neurodegenerationsforschung, wodurch LRRC59 ein nützlicher Knotenpunkt ist, um Veränderungen dieser krankheitsrelevanten Prozesse auf Signalweg-Ebene zu analysieren.

    LRRC59 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LRRC59-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    LRRC59 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LRRC59-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LRRC59-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LRRC59-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LRRC59-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LRRC59-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LRRC59-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LRRC59-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.