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LPGAT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411390-NIC | 20 µg | $410.00 |
LPGAT1 (Lysophosphatidylglycerol-Acyltransferase 1) kodiert eine Acyltransferase, die die Reacylierung von Lysophosphatidylglycerol zu Phosphatidylglycerol katalysiert und damit zur Aufrechterhaltung der Glycerophospholipid-Homöostase sowie der Membranzusammensetzung beiträgt. Durch die Steuerung des Phospholipid-Remodelings im Lands-Zyklus beeinflusst LPGAT1 die Membranbiogenese, die Funktion von Organellen und lipidvermittelte Signalprozesse. Störungen der Fettsäureketten-Zusammensetzung von Phospholipiden stehen mit metabolischem Stress, Funktionsstörungen der Mitochondrien- und ER-Membran sowie veränderter zellulärer Bioenergetik in Zusammenhang, wodurch LPGAT1 für Studien zum Lipidstoffwechsel und zu membranassoziierten Phänotypen relevant ist. Fehlregulierte Lipid-Remodeling-Wege wurden in genetischen und funktionellen Studien mit kardiometabolischen und leberbezogenen Merkmalen in Verbindung gebracht, was die Untersuchung von LPGAT1 in krankheitsrelevanten Zellmodellen unterstützt.
LPGAT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LPGAT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LPGAT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LPGAT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LPGAT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.