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LHR Double Nickase Plasmid (h) | sc-400750-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LHR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400750-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LHCGR kodiert den Luteinisierendes-Hormon-/Choriongonadotropin-Rezeptor (LHR), einen gonadotropin-antwortenden GPCR, der die reproduktive Endokrinologie in steroidogenen Zellen reguliert. Die Ligandenbindung aktiviert die Gs/Adenylylcyclase-Signalübertragung, erhöht dadurch cAMP und stimuliert PKA-abhängige Transkriptionsprogramme, die die Steroidbiosynthese, die Ovulation und die Androgenproduktion in Leydig-Zellen steuern; zusätzlich besteht eine Kopplung an PLC/PKC- und MAPK-Wege, die Proliferation und Differenzierung modulieren. Die LHR-Signalgebung ist in gonadale Entwicklungs- und Stoffwechselnetzwerke eingebunden und beeinflusst die Expression steroidogener Enzyme wie STAR und Mitgliedern der CYP-Familie. Eine Fehlregulation oder genetische Variation in LHCGR wurde mit Störungen der sexuellen Entwicklung, Fertilitätsphänotypen sowie hormonabhängiger ovarieller und testikulärer Pathophysiologie in Verbindung gebracht, was für mechanistische Forschungsmodelle relevant ist.
LHR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LHCGR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LHCGR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LHCGR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LHCGR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.