Date published: 2026-9-1

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KV1.1 Double Nickase Plasmid (h): sc-403806-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das KV1.1 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • KV1.1 Double-Nickase-Plasmid (h) und KV1.1 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf KCNA1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: KV1.1: sc-293345
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    KV1.1 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-403806-NIC
    20 µg
    $410.00

    KV1.1 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-403806-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    KCNA1 kodiert die humane Untereinheit des spannungsabhängigen Kaliumkanals KV1.1, einen entscheidenden Faktor für die Membranrepolarisierung und die Auslösung von Aktionspotenzialen in erregbaren Zellen. Durch die Leitung auswärtsgerichteter K⁺-Ströme reguliert KV1.1 die intrinsische neuronale Erregbarkeit, die synaptische Transmission und das Spike-Timing und steht damit in Zusammenhang mit der Ionenhomöostase sowie aktivitätsabhängigen Signalwegen. Eine veränderte KCNA1-Funktion ist mit neurologischen Phänotypen verbunden, die durch Hyperexzitabilität gekennzeichnet sind, was KCNA1 zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung von Mechanismen macht, die die Stabilität neuronaler Netzwerke prägen. In der biomedizinischen Forschung wird KV1.1 häufig im Hinblick auf seine Rollen bei der Assemblierung von Kanalkomplexen, der axonalen Erregungsleitung und den molekularen Grundlagen von Erregbarkeitsstörungen untersucht.

    KV1.1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNA1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.