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JAM-A Double Nickase Plasmid (h) | sc-400687-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
JAM-A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400687-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
F11R kodiert das Junctional Adhesion Molecule A (JAM-A), einen Rezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der in Tight Junctions angereichert ist und dort die Integrität epithelialer und endothelialer Barrieren reguliert. JAM-A ist an der Zell-Zell-Adhäsion, der Etablierung der Zellpolarität und kontaktabhängiger Signalübertragung beteiligt und moduliert die Transmigration von Leukozyten durch Interaktionen mit Integrinen und Gerüstproteinen. Durch die Kopplung an junctionale Komplexe und Signalwege kleiner GTPasen beeinflusst JAM-A die Organisation des Zytoskeletts und die parazelluläre Permeabilität. Eine fehlregulierte Expression oder Lokalisation von JAM-A wurde mit entzündlicher Barriere-Dysfunktion und veränderten Zellmigrationsphänotypen in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und vaskuläre Pathologien relevant sind.
JAM-A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F11R-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F11R abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F11R-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F11R-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.