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IRF-7 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424785-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IRF-7 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424785-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Irf7* kodiert den Interferon-regulatorischen Faktor 7 (IRF-7), einen Transkriptionsfaktor, der als zentraler Verstärker von Typ‑I‑Interferonantworten nachgeschaltet an Mustererkennungsrezeptoren fungiert. Nach Aktivierung über Signalwege wie TLR7/9–MyD88 und RIG‑I/MDA5–MAVS wird IRF‑7 durch Kinasen wie TBK1 und IKKε phosphoryliert, in den Zellkern transloziert und induziert Programme interferon-stimulierter Gene. Diese Signalachse prägt die antivirale Immunität und die Expression inflammatorischer Gene; eine fehlregulierte IRF‑7‑Aktivität wird mit veränderter Wirtsabwehr und interferonvermittelter Immunpathologie in Verbindung gebracht. *Irf7* wird daher breit in der angeborenen Immun-Signalgebung, der Zytokinregulation sowie in Modellen von Infektion und systemischer Entzündung untersucht.
IRF-7 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Irf7-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Irf7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Irf7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Irf7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.