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IL-33 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417699-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-33 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417699-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane IL33-Gen kodiert IL-33, ein nuklear assoziiertes Zytokin der IL-1-Familie, das bei zellulärem Stress oder Schaden freigesetzt wird und als Alarmin die angeborene und adaptive Immunität prägt. Extrazelluläres IL-33 signalisiert hauptsächlich über den Rezeptorkomplex ST2/IL1RL1–IL-1RAcP und aktiviert MyD88-abhängige Signalwege, darunter NF-κB- und MAPK-Kaskaden, wodurch Typ-2-Entzündungsprogramme und Gewebeumbau gefördert werden. Die IL-33-Aktivität beeinflusst den Austausch zwischen Epithel, Stroma und Immunzellen an Barriereoberflächen und wirkt sich auf Reaktionen von Eosinophilen, Mastzellen, Basophilen und ILC2 aus. Eine fehlregulierte IL33-Signalgebung wurde mit Asthma und allergischen Entzündungen sowie mit entzündlichen und fibrotischen Prozessen in mehreren Organsystemen in Verbindung gebracht und stellt damit einen relevanten Ansatzpunkt für mechanistische Studien zur Immunpathologie dar.
IL-33 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL33-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL33 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL33-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL33-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.