
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
IGF-1 Receptor α/β/IGF1R CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421057-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IGF-1 Receptor α/β/IGF1R CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421057-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Igf1r kodiert den Insulin-like Growth Factor 1-Rezeptor (IGF-1R), eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die als α/β-Heterotetramer an der Zelloberfläche Signale von IGF‑1 und IGF‑2 weiterleitet. Nach Ligandenbindung und Autophosphorylierung aktiviert IGF‑1R die PI3K–AKT–mTOR- sowie die RAS–RAF–MEK–ERK-Signalkaskaden und integriert damit Signale, die Proliferation, Überleben, Stoffwechsel und Differenzierung steuern. In Mausmodellen ist die Igf1r-Signalgebung zentral für embryonales und postnatales Wachstum, Gewebehomöostase und Stressantworten; eine Fehlregulation wird mit gestörter Wachstumskontrolle und onkogenen Signalprogrammen in Verbindung gebracht. IGF‑1R weist zudem Crosstalk mit Signalwegen des Insulinrezeptors auf und beeinflusst Rückkopplungsschleifen, die Rezeptor-Trafficking, Apoptoseresistenz und zelluläre Energetik mitbestimmen.
IGF-1 Receptor α/β/IGF1R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Igf1r-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IGF-1 Receptor α/β/IGF1R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Igf1r-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Igf1r-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IGF-1 Receptor α/β/IGF1R-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Igf1r-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IGF-1 Receptor α/β/IGF1R-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IGF-1 Receptor α/β/IGF1R-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Igf1r-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.