Date published: 2026-7-13

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ICAM-3 Double Nickase Plasmid (h): sc-405856-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das ICAM-3 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • ICAM-3 Double-Nickase-Plasmid (h) und ICAM-3 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf ICAM3 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: ICAM-3: sc-53338
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    ICAM-3 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-405856-NIC
    20 µg
    $410.00

    ICAM-3 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-405856-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    ICAM3 kodiert das interzelluläre Adhäsionsmolekül 3 (ICAM‑3, CD50), einen Adhäsionsrezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der stark auf Leukozyten exprimiert wird und während der Immunüberwachung und -aktivierung Zell‑Zell-Interaktionen vermittelt. ICAM‑3 bindet Integrine wie LFA‑1 und unterstützt so die Adhäsion von Leukozyten, die Bildung immunologischer Synapsen und das Trafficking; dabei verknüpft es extrazelluläre Bindungsereignisse mit Zytoskelett-Remodellierung und nachgeschalteter Signalübertragung, die Entzündungsantworten fein abstimmt. Über seine Rolle in adhäsionsabhängiger Signalgebung trägt ICAM‑3 zu Prozessen wie Antigenpräsentation, T‑Zell-Priming und Leukozytenmigration bei. Eine Fehlregulation ICAM3-assoziierter Adhäsionsnetzwerke ist relevant für Untersuchungen zu chronischer Entzündung, Autoimmunmechanismen und der Dynamik des Tumor‑Immun‑Mikromilieus, in denen veränderte Interaktionen zwischen Immunzellen Krankheitsphänotypen prägen können.

    ICAM-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ICAM3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ICAM3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ICAM3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ICAM3-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.